Perret Augenoptiker
 
Wir sind eine Optiker-Familie, seit drei Generationen, wir führen Brillen, Kontaktlinsen und optische Instrumente
 
 

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DAS AUGE BETREFFENDE SYMPTOME

Undeutliches Sehen

 

 

Einführung: Undeutliches Sehen

Undeutliches Sehen kann auftreten, wenn das Eindringen der Lichtstrahlen zwischen der Hornhaut und der Netzhaut nicht richtig verläuft. Auch können Probleme am Sehnerv, der die visuellen Informationen an das Gehirn weiterleitet, undeutliches Sehen hervorrufen. Veränderungen, die mit der Optik des Auges in Zusammenhang stehen, können anhand von Brillen behoben werden. Eine Verminderung der Sehkraft jedoch, welche nicht anhand der Optik des Auges erklärt werden kann, sollte von einem Augenarzt gründlich untersucht werden.Einige Zustände, die hier behandelt werden, können als Sehverluste verstanden werden. Die Faktoren, die Sehverluste hervorrufen, können auf den Seiten Verlust des Sehvermögens nachgesehen werden. (Noch viele weitere Faktoren können zu komplizierten Sehverlusten mit anderen Symptomen führen.)

Bedingungen :

Für anatomische Erläuterungen : ANATOMIE

Brechungsfehler (Brillen)

Wenn die Optik des Auges Mängel aufweist, sieht man undeutlich. Bei einer Kurzsichtigkeit und einem Astigmatismus ist die Fernsicht verschwommen, die Nahsicht kann aber gut sein. Manchmal ist die Sicht nur nachts verschwommen, und es können Verdoppelungseffekte und Phantombilder auftreten. Personen, die weitsichtig sind, haben eine weniger gute Nah- und Fernsicht, wenn das Auge die nötige Akkomodation nicht mehr richtig vornehmen kann. So Mitte 40 benötigt man dann eine Lesebrille. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Optik. .
 

Graustar

 
Der Graustar ist bekannt dafür, dass er undeutliches Sehen hervorruft. Der Graustar tritt etwa im Alter von 50 Jahren und mehr auf; manchmal manifestiert er sich aber auch schon früher. Im allgemeinen führt der Graustar nur nach und nach zu undeutlichem Sehen, welches mit zusätzlichen Symptomen, wie Flimmern vor den Augen, mit Sehproblemen in der Nacht und Störungen bei der Farbwahrnehmung einhergehen kann. Im allgemeinen ist der Graustar nicht schmerzhaft, und er verursacht eigentlich auch keine unangenehmen Empfindungen im Auge. Er bewirkt jedoch in einigen Fällen eine optische Veränderung am Auge, welche aber anhand von Korrekturgläsern behoben werden kann. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Graustar.
 

Makula-Degeneration

Bei der Makula-Degeneration handelt es sich um eine Erkrankung der Netzhaut. Liegt lediglich eine leichte Degeneration vor, kann es zu einer Verminderung beim zentralen Sehen kommen. In den ernsthafteren Fällen kann das zentrale Sehen jedoch ganz ausfallen. Oft sind Verzerrungen und gebogene Linien im Sehfeld die ersten Anzeichen für eine solche Makulaerkrankung.

Alle Personen, bei denen Deformationen im Sehfeld auftreten, sollten ihre Augen daher von einem Augenarzt untersuchen lassen. Die Makula-Degeneration kommt bei älteren Personen vor und ist oft ein Grund für deren Sehverlust. Ein ähnlicher Zustand kann aber auch bei einer sehr starken Kurzsichtigkeit auftreten (Makula-Degeneration infolge starker Kurzsichtigkeit). Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Makula-Degeneration.

 
 

Oedem auf der Makula (Anschwellung)

 
Durch das Oedem auf der Makula wird die Sicht gewöhnlicherweise undeutlich, die Gegenstände erscheinen verwaschen oder verzerrt, und die Farbwahrnehmung nimmt ab.
 
Die Epiretinale Membran
 

Die epiretinale Membran, auch bekannt als Makular pucker oder als cellophane Retinopathie, ist ein Zustand, der charakterisiert ist durch das Wachsen einer Membran über der Makula (zentrale Netzhaut). Ähnlich, wie das Wachsen einer Narbe über das Zentrum der Netzhaut, kann die Störung mit dem zentralen Sehen interferieren. Die epiretinale Membran kontrahiert sich und verursacht eine Verziehung der zentralen Netzhaut, wobei das Bild beim Sehen verzogen wird. Die meisten Patienten bemerken, dass Objekte verwaschen und verformt sind, und/oder dass das zentrale Sehen reduziert ist, abhängig vom Grad Ihrer Erkrankung.

Epiretinale Membranen können auch mit anderen Krankheiten verbunden sein, obwohl der grösste Teil dieser Formen idiopathisch ist, dass heisst, das man die Ursache nicht genau kennt. Gewisse Erkrankungen sind gewöhnlich in Gesellschaft mit der epiretinalen Membran, wie vorangegangene Netzhautablösungen und Operationen an der Netzhaut, entzündliche Erkrankungen (Uveitis, Risse an der Netzhaut, Venenastthrombose oder Zentralvenenverschlüsse). Je nach Zustand wird die Operation empfohlen . Die Entscheidung dazu hängt ab von der Sichtabnahme und der Verziehung des Bildes.


Indikation für das Peeling von epiretinalen Membranen
 

·         Das Vorhandensein einer epiretinalen Membran

·         Verziehung und/oder Abnahme der Sicht

Der Glaskörper-Netzhaut-Spezialist benützt extrem feine Pinzetten unter hoher Vergrösserung, um diese Membranen anzufassen und vorsichtig von der Netzhaut wegzuziehen Auch werden mit Diamant bestäubte Instrumente benützt, um diese zu entfernen. Allenfalls wird Luft oder Gas als Tamponade in das Auge injiziert. Eventuell werden Nähte zum Verschluss der Inzisionsstelle durchgeführt. Diese Behandlung ist wohl die schwierigste Operation, die bisher am Auge durchgeführt wird.

Nach der Entfernung der Membran (Peeling)

Falls zusätzlich Luft oder Gas injiziert wird, muss der Kopf nach unten gehalten werden (vgl. unter Makula-Chirurgie). Nach dem Entfernen der Membran sollte sich die Sicht allmählich verbessern. Das beste Visusresultat wird in der Tat erst nach 3-6 Monaten erreicht. Wegen möglicher permanenter Schädigung der Netzhaut als Folge dieser Membran wird die Sicht bei einigen Patienten nicht ansteigen. Trotzdem empfinden ca. 80-90% der Patienten eine Sichtverbesserung nach der Operation. Potentielle Komplikationen der Membranentfernung beinhalten: Infektionen, Blutungen, Netzhautablösung und eine Zunahme der Kataraktbildung. Ein Rezidiv dieser Membran ist in ca. 10% nach der erfolgten Operation zu erwarten.


Folgende Krankheiten können zu einem Oedem auf der Makula führen


Diabetes
- Ein durch Diabetes bedingtes Oedem auf der Makula stellt ein ziemlich häufig auftretendes Augenproblem dar und kann zu einem bleibendem Sehverlust führen, wenn es nicht rechtzeitig behandelt wird. Für genauere Angaben gehen Sie zur Sektion Das diabetische Auge.

Zystenartiges Oedem auf der Makula - Es handelt sich um eine Ansammlung von Flüssigkeit auf der Makula, die das Sehen verundeutlicht. Dieser Zustand tritt manchmal nach einer Augenoperation (Grau- oder Grünstaroperation), manchmal bei Entzündungen (Iritis), manchmal aber auch auf ganz spontane Art und Weise auf. Die Behandlung kann langwierig sein; gewisse Tropfen sowie auch die Behandlung der Basiskrankheit können helfen. Doch eigentlich geht dieses Oedem im Normalfall von selbst wieder weg.
Das Oedem auf der Makula kann im Zusammenhang mit einer Verstopfung der Augenvenen stehen. Wenn die Vene, die das Blut der Netzhaut dräniert, verstopft ist (Verschluss der zentralen Netzhautvene), dann wird das Oedem auf der Makula zu einer ernstzunehmenden Angelegenheit, wofür es jedoch keine wirkliche Behandlung gibt. Wenn das Sehvermögen stark vermindert ist, kann das Oedem mit Laser behandelt werden. Im allgemeinen wartet man jedoch ab (mehrere Monate), bis das Oedem von selbst weggeht.
Zentrale seröse Kohorioretinapathie - Diese Krankheit kommt oft bei jungen Leuten (30 bis 50jährig) vor und kann sich verschiedenartig auf das Sehen auswirken. Es handelt sich um eine Art Anschwellung, die infolge der Flüssigkeit unter der Netzhaut die Form einer Wölbung annimmt. Bei manchen Leuten kommt es zu einem unklaren oder verzerrten Sehen, bei anderen kommt es zu einem grauen Fleck im Sehfeld, wieder andere klagen über Schwierigkeiten bei der Farbwahrnehmung. Dieses Augenleiden kann ganz spontan weggehen, kann aber auch wiederkehren.

Diabetes

Abgesehen von den Folgen, die Diabetes auf die Netzhaut haben kann, kann der plötzliche Anstieg des Blutzuckers die Brechkraft der Augenlinse erhöhen. Daraus erfolgt eine massive optische Veränderung, die zu einer Kurzsichtigkeit führen kann. Der Kurzsichtige wird so noch kurzsichtiger, der Weitsichtige wird eine weniger starke Augenkorrektur benötigen. Diese optische Veränderung, die auf beiden Augen auftritt, ist nur vorübergehend. Sobald nämlich der Blutzuckerspiegel normalisiert wird, reguliert sich die Brechkraft wieder.
 

Oedem auf der Hornhaut

Wenn die Hornhaut nicht mehr entwässert wird, kann es zu einem Oedem auf der Hornhaut kommen. Die Hornhaut schwillt an und ihre Durchsichtigkeit lässt nach. Wenn es sich um ein nicht sehr ausgeprägtes Oedem handelt, so sieht man wieder deutlich, sobald die Ursache für das Oedem behoben ist. In ernsthafteren Fällen kann es aber zu Blasen kommen, die zerplatzen (wie bei der verletzten Hornhaut), was schmerzhaft ist.

Folgende Faktoren können zu einem Oedem auf der Hornhaut führen:

  • Eine Krankheit der inneren Schicht der Hornhaut (Endothele Dystrophie nach Fuchs) kann zu einem Oedem führen, das sich mit den Jahren verschlimmert. Beide Augen können davon betroffen sein.
  • Ein chirurgischer Eingriff, wie z.B. die Operation des Graustars, kann ein Oedem hervorrufen. (Wenn die Hornhaut bereits vor der Operation nicht gesund war oder ein erhöhter Augeninnendruck vorliegt, kann es sogar zu einem sehr ausgeprägten Oedem kommen.) Ein Oedem kann auch entstehen, wenn der Glaskörper in den vorderen Teil des Auges vordringt. Die „bläschenartige Keratopathie" ist ein ausgeprägtes Oedem, das in solchen Fällen entstehen kann.
  • Ein Trauma am Auge kann ebenfalls ein Oedem auf der Hornhaut provozieren.
  • Ein akuter Grünstar mit einem starken Augeninnendruck kann ein Oedem und Schmerzen hervorrufen.
  • Die zu lange Tragdauer der Linsen kann zu einem Oedem führen und zusätzlich das Risiko einer Infektion erhöhen.

Die Behandlung des Oedems hängt von der Ursache ab. Die leicht ausgeprägten Oedeme werden mit hypertonischen Salben behandelt, welche die Flüssigkeit auf der Hornhaut entfernen. Bei den stark ausgeprägten Oedemen, vor allem bei denen, die Bläschen bilden, ist oft eine Hornhautaufpfropfung notwendig.

Optische Neuritis

Bei der optischen Neuritis handelt es sich um eine Entzündung des Sehnervs. Im allgemeinen werden nicht beide Augen gleichzeitig von diesem Leiden befallen. Das Sehen wird nach und nach, in einer Zeitspanne von einigen Stunden oder Tagen, immer undeutlicher.

Manchmal kann es zu einem blinden Punkt im zentralen Sehfeld und zu Schmerzen, vor allem dann, wenn das Auge bewegt wird, kommen. Sobald eine maximale Verminderung der Sehkraft eingetroffen ist, erholt sich das Auge und die Sehkraft normalisiert sich nach und nach, in einer Zeitspanne von Wochen oder Monaten, wieder. Es kann jedoch zu bleibenden Schäden kommen, wie z.B. zu einer Verminderung der Sehkraft, zu einem blinden Punkt im Sehfeld oder zum Verlust des Farbensehens. Was die Behandlung anbelangt, so ist man sich noch nicht einig; oft wird zu einer Kopfuntersuchung (Computertomographie) geraten. Auf diese Weise ist es möglich, eine richtige Diagnose zu stellen und eine angemessene Therapie durchzuführen.

 

Optische Neuropathie

Wie bei Gehirnteilen kann auch beim Sehnerv der Blutfluss unterbunden werden. Findet dieses Phänomen im Gehirn statt, spricht man von einem Hirnschlag oder von einem zerebralvaskularen Anfall; beim Sehnerv spricht man von einer optischen Ischämie. Dieses Augenleiden zeigt sich anhand eines nicht schmerzhaften, jedoch radikalen Sehverlusts auf einem Auge. Dieser Sehverlust kann nur schwach sein, es kann aber auch zu einem totalen Verlust des Sehvermögens kommen. Auch das Farbensehen kann beeinträchtigt werden, und es kann eine blinde Zone im peripheren Sehfeld hervorgerufen werden. Für dieses Augenleiden kann eine Gefässkrankheit, wie z.B. eine temporale Arteriitis (Schlagaderentzündung), die Ursache sein. Die Behandlung besteht dann darin, die Ursache, (z.B. die temporale Arteriitis) zu behandeln. Das Sehvermögen kann daraufhin, nach einer Zeitspanne von Wochen oder Monaten, teilweise zurückkehren.

Einige Medikamente, die bei der optischen Neuropathie eingesetzt werden, können jedoch zu einer Verminderung der Sehschärfe, zu blinden Zonen, zu einem Verlust des peripheren Sehens oder zu einer Verminderung der Farbwahrnehmung führen. Gehen Sie zur Sektion Medikamente, um mehr darüber zu erfahren.

Weitere Schmerzsymptome, die auf anderen Seiten behandelt werden:

Blepharitis - Juckreiz, Brennen, gereizte Augenlider. Die Blepharitis kann die Hornhaut reizen und zu einer Verminderung des Sehvermögens führen.
Probleme mit den Kontaktlinsen - Das Sehvermögen hängt vom Zustand der Linsen, von Infektionen, Allergien oder anderen Augenproblemen ab.
Verletzung an der Hornhaut - Schmerzen, tränende Augen, Gefühl, man habe einen Fremdkörper im Auge
Geschwür auf der Hornhaut - eine Infektion auf der Hornhaut führt zu einem undeutlichen Sehen, die mit Schmerzen und Rötungen verbunden ist.
Chalazion (Entzündete Anschwellung am Augenlid) - Ein Chalazion kann einen Astigmatismus hervorrufen, der sich störend auf das Sehen auswirkt.
Bindehautentzündung - Das Sehen wird durch Schleim- und Eiterablagerungen beeinträchtigt
Trockenes Auge - Reizungen, Kratzgefühl, tränende Augen und undeutliches Sehen
Akuter Grünstar - Schmerzen, undeutliches Sehen, farbige Lichtsäume um Lampen herum
Iritis: Schmerzen, Lichtüberempfindlichkeit, undeutliches Sehen
Zellgewebsentzündung der Augenhöhle (Infektion) - Eine Infektion des Augenhöhlengewebes führt zu einem undeutlichen und „doppelten" Sehen, zu Schmerzen und zu einem heraustretenden Auge.
Skleritis - Schmerzen, undeutliches Sehen, Rötungen
Temporale Arteriitis - Kommt öfters bei älteren Personen vor. Es kommt zu Kopfschmerzen, die mit einem Verlust der Sehkraft oder mit undeutlichem Sehen verbunden sind.
Schilddrüsenerkrankung - Kratzgefühl, undeutliches und „doppeltes" Sehen, heraustretendes Auge
Uveitis - Entzündung im Auge, die zu „mouches volantes", zu Schmerzen und zu undeutlichem Sehen führt.
Blutung in den Glaskörper - Führt zu undeutlichem Sehen und zu einem Sehverlust.

 

 

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