ORGANISCHE GLAESER

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Die Gläser können verschiedene Brechungsindexe haben, um dünnere
Gläser zu erhalten. Je höher des Index, desto dünner
das Glas. |
| Die verdünnung kann erreicht werden durch einen asphärischen
Schliff, sowie durch eine Präkalibrierung in Funktion des Augenabstandes
und der Grösse des Brillenfassung. Alle diese verdünnungsprozesse können kombiniert
werden, um eine maximale Verdünnung im bezug auf die Stärke des
optischen Korrektur zu erreichen. |
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SeeMax
Bi-asphärisch - Multi-direktional
Organische Gläser haben den Vorteil, sehr leicht zu sein; sie sind
fast unzerbrechlich. Nachteil: sie sind leicht verkratz.
Deshalb benützen wir Oberflächenbeschichtungen, um sie zu härten.
Organische Gläser können in allen Farben gefärbt werden, auch mit
mehreren Farben auf demselben Glas, sowie verlaufend.



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The latest images describes différent gost images.
The link between reflection and the value of the refractive index of
the lens is well known. High index glass materials are denser and, for
moderate lens powers, generally heavier. (Although for very high powers,
glass lens curves reduce and the net effect can be a weight reduction.)
This does not happen with plastic materials where the penalty for
increasing refractive index is not normally to increase the density, but
to reduce the scratch resistance. This can be solved with anti-scratch
coatings, which should always be applied to high index plastics. With the
growth in sales of high index plastics, it is logical that AR sales should
increase in proportion. As high index grows, so AR coating should be
encouraged in tandem with it.

As the range of available lens materials increases, so does the
complexity of coating. Faced with many different lens materials, the
laboratories have the option of optimising their process for each
different material, with the consequence of smaller batch quantities,
lower production efficiencies and longer production delays. AR coating
machinery suppliers have certainly noticed this trend, as even the large
laboratories prefer to have a number of small coating machines instead of
a few large machines.This problem is even greater for sub-contract coating
companies, which are faced with an even larger variety of lens materials
from a number of different suppliers.At least the major internationals,
who only coat their own lenses, have a restricted range of materials and
are also certain that they know the source and type of each lens. |
Kann Farbe unser visuelles Wohlergehen tatsächlich positiv beeinflussen?
Wenn man streng kontrollierten klinischen Versuchen mit getönten
Brillengläsern Glauben schenkt, ist dies der Fall. Mark Ronan sprach mit Jenni
Brown, Optometristin beim britischen Filialisten Rayner Opticians, Mitglied des
Council und Prüferin für das College of Optometry.
Sie hat sich auf Kolorimetrie spezialisiert, ein Verfahren, das die
therapeutischen Effekte von getönten Brillengläsern nutzt, um bestimmte
Wahmehmungsstörungen zu beheben. Die Kolorimetrie ist ein relativ neuer Bereich,
doch gefärbte Filter wurden bereits in den 30er Jahren verwendet, um
Sehstörungen zu behandeln. Mittle der 80er Jahre entschied sich die amerikanische Psychologin Helen
Irlen, die von den Erkenntnissen einer medizinischen Tagung über die
Anwendungsmöglichkeiten von Farbe fasziniert war, Kindern mit
Lernschwierigkeiten Brillen mit getönten Gläsern aufzusetzen. Sie stellte
fest, dass die Scheiben die Leseleistung verbesserten. Irlen entwickelte ihre
Erkenntnisse in Großbritannien weiter und schule Sonderschullehrer darauf, mit
getönten Filtern eine Früherkennung von dyslektischen Kindern durchzuführen.
Ich stieß zum ersten Mal auf diese Theorie, als mein Sohn mir erzählte,
einer seiner Lehrer hätte ihm gesagt, getönte Brillengläser könnten dazu
beitragen, sein Leseproblem zu lösen. Ich hörte mir einige Vorträge zu dem
Thema an, und mir wurde klar, dass hinter der Farbtherapie wirklich etwas steckt.
Dann lernte ich Amold Wilkins vom Medical Research Council (MRC) kennen, der
seine Untersuchungen über die Behandlung von lichtempfindlicher Migräne und
Epilepsie sowie Lernschwierigkeiten anhand von getönten Filtern vorstellte. Der
MRC erklärte sich einverstanden, klinische Untersuchungen durchzuführen, um
Wilkins' Forschungen zu bestätigen, und tagte mich, ob ich daran teilnehmen
wolle. Bei den Untersuchungen ging es darum herauszufinden, inwieweit die
Farbtherapie bei der Behandlung von bestimmten Problemen wirksam sein
kann", Jenni Brown nahm an den ersten klinischen Untersuchungen im Bereich
der Kolorimetrie teil.
Die Versuche wurden an Gruppen von unter Dyslexie leidenden Kindern in Leeds
und London durchgeführt. Arnold Wilkins half mir, das Kolorimeter zu entwickeln,
ein Gerät zur Diagnoseunterstützung, das Farben verschiedener Wellenlänge
produziert.
Mit diesem Gerät kann man herausfinden, welche Farbe und welche Farbdichte
zum Beheben von Lesestörungen beitragen. Der Patient blickt auf das Ziel, ein
Wort, das absichtlich verzerrt und schwer lesbar ist, und die Bedienungsperson
verändert die Farbwellenlänge solange, bis sie eine Farbe isoliert hat, die es
dem Patienten am leichtesten macht, das Wort zu lesen. Es ist individuell sehr
unterschiedlich, inwieweit Farbe in diesem Zusammenhang hilfreich sein kann. Das
Interessante an dieser Methode ist, dass man die Farbe und ihre Dichte
unabhängig voneinander verändern kann, bis man die Farbpalette und die
Farbdichte gefunden hat, die der Person am angenehmsten sind. Dann wird die
Farbe auf die Gläser aufgetragen. Eine bemerkenswert hohe Zahl der Personen,
die getönte Brillengläser trugen, stellte fest, dass sich ihre Leseleistung
verbesserte. Aber warum hat etwas so Einfaches wie Farbe derartige Auswirkungen
auf die Sehleistung ?
Das ist nicht so einfach zu beantworten. Es gibt mehrere Theorien. Manche
Forscher, zu denen auch Dr. Stein, ein Psychologe von der Universität Oxford
gehört, nimmt an, dass bei Dyslexie eine Anomalie eine Rolle spielt, die eine
der beiden wichtigsten Sehbahnen, die magnozelluläre und die parvozelluläre,
im Gehirn verlangsamt, so dass die Sehinformationen nicht in der richtigen
Sequenz erhalten werden. Beim Lesen fällt Licht auf die Photorezeptoren in der
Netzhaut.
Die Informationen werden dann von den Magnozellen und den Parvozellen im Gehirn
verarbeitet, in einer Untersuchung über Dyslexie wurde festgestellt, dass bei
dyslektischen Personen die Magnozellen kleiner sind als normal; das gleiche gilt
Er die Verarbeitung von kontrastarmen Bildern.
Eine andere Theorie geht davon aus, dass der optische Kortex des Gehirns, der
die vom Auge kommenden Nachrichten verarbeitet, durch eine übermäßig hohe
elektrische Aktivität gestört sein könnte. Man hat herausgefunden, dass das
Lesen durch Blaufilter unterschiedlicher Stärken 80 % der Kinder hilft, besser
zu lesen. Wie die Tönungen genau wirken, ist aber noch ungeklärt.
Das Problem ist, dass es unmöglich ist, diese spezielle Aktivität im Gehirn
zu messen, weil es sich um eine sehr große elektrische Aktivität handelt. Es
scheint wahrscheinlich zu sein, dass Tönungen einen Teil der elektrischen
Aktivität dämpfen, die Verarbeitung der Sehinformationen stört. Jenni Brown
ist bekannt für ihre Arbeit mit
Aber warum hat etwas so Einfaches wie Farbe derartige Auswirkungen auf die
Sehleistung? "Das ist nicht so einfach zu beantworten.
Es gibt mehrere Theorien. Manche Forscher, zu denen auch Dr. Stein, ein
Psychologe von der Universität Oxford gehört, nimmt an, dass bei Dyslexie eine
Anomalie eine Rolle spielt, die eine der beiden wichtigsten Sehbahnen, die
magnozelluläre und die parvozelluläre, im Gehirn verlangsamt, so dass die
Sehinformationen nicht in der richtigen Sequenz erhalten werden. Beim Lesen
fällt Licht auf die Photorezeptoren in der Netzhaut.
Die informationen werden dann von den Magnozellen und den Parvozellen im
Gehirn verarbeitet. In einer Untersuchung über Dyslexie wurde festgestellt,
dass bei dyslektischen Personen die Magnozellen kleiner sind als normal; das
gleiche gilt für die Verarbeitung von kontrastarmen Bildern.
Jenni Brown ist bekannt für ihre Arbeit mit Kindern, die unter
Lernschwierigkeiten leiden, und wird häufig von Sonderschulen und
Schulpsychologen zu Vorträgen eingeladen.
"Optometristen, die keine direkte Erfahrung mit Kolorimetrie haben oder
die bei der Arbeit mit Kindern unsicher sind, kann ich versichern, dass sie
nichts falsch machen, wenn sie Vortests mit getönten Brillengläsern
durchführen. Wenn sie dann den Eindruck haben, dass Kolorimetrie nützlich sein
kann, können sie ihre Patienten an eine Praxis weiterleiten, die ein
Kolorimeter besitzt. Es gibt im Vereinigten Königreich inzwischen etwa 100
dieser Geräte, die wirklich entscheidende Hilfe leisten können. Ich finde es
sehr zufriedenstellend, wenn man einem Kind helfen kann, flüssiger zu
lesen."
