Perret Augenoptiker
 
Wir sind eine Optiker-Familie, seit drei Generationen, wir führen Brillen, Kontaktlinsen und optische Instrumente

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Gläserbeschichtung HOYA Gläser Teflon AO Beschichtung PNX Hoya material
Orga 1.76 AS Surf

NXT Polyurethane HDL-3C

 

 


 

 



ORGANISCHE GLAESER

 

 

 

 

Die Gläser können verschiedene Brechungsindexe haben, um dünnere Gläser zu erhalten. Je höher des Index, desto dünner das Glas.
Die verdünnung kann erreicht werden durch einen asphärischen Schliff, sowie durch eine Präkalibrierung in Funktion des Augenabstandes und der Grösse des Brillenfassung. Alle diese verdünnungsprozesse können kombiniert werden, um eine maximale Verdünnung im bezug auf die Stärke des optischen Korrektur zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

SeeMax Bi-asphärisch - Multi-direktional

Organische Gläser haben den Vorteil, sehr leicht zu sein; sie sind fast unzerbrechlich. Nachteil: sie sind leicht verkratz. Deshalb benützen wir Oberflächenbeschichtungen, um sie zu härten. Organische Gläser können in allen Farben gefärbt werden, auch mit mehreren Farben auf demselben Glas, sowie verlaufend.

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The link between reflection and the value of the refractive index of the lens is well known. High index glass materials are denser and, for moderate lens powers, generally heavier. (Although for very high powers, glass lens curves reduce and the net effect can be a weight reduction.) This does not happen with plastic materials where the penalty for increasing refractive index is not normally to increase the density, but to reduce the scratch resistance. This can be solved with anti-scratch coatings, which should always be applied to high index plastics. With the growth in sales of high index plastics, it is logical that AR sales should increase in proportion. As high index grows, so AR coating should be encouraged in tandem with it.

As the range of available lens materials increases, so does the complexity of coating. Faced with many different lens materials, the laboratories have the option of optimising their process for each different material, with the consequence of smaller batch quantities, lower production efficiencies and longer production delays. AR coating machinery suppliers have certainly noticed this trend, as even the large laboratories prefer to have a number of small coating machines instead of a few large machines.This problem is even greater for sub-contract coating companies, which are faced with an even larger variety of lens materials from a number of different suppliers.At least the major internationals, who only coat their own lenses, have a restricted range of materials and are also certain that they know the source and type of each lens.

 

 

Kann Farbe unser visuelles Wohlergehen tatsächlich positiv beeinflussen?

Wenn man streng kontrollierten klinischen Versuchen mit getönten Brillengläsern Glauben schenkt, ist dies der Fall. Mark Ronan sprach mit Jenni Brown, Optometristin beim britischen Filialisten Rayner Opticians, Mitglied des Council und Prüferin für das College of Optometry.

Sie hat sich auf Kolorimetrie spezialisiert, ein Verfahren, das die therapeutischen Effekte von getönten Brillengläsern nutzt, um bestimmte Wahmehmungsstörungen zu beheben. Die Kolorimetrie ist ein relativ neuer Bereich, doch gefärbte Filter wurden bereits in den 30er Jahren verwendet, um Sehstörungen zu behandeln. Mittle der 80er Jahre entschied sich die amerikanische Psychologin Helen Irlen, die von den Erkenntnissen einer medizinischen Tagung über die Anwendungsmöglichkeiten von Farbe fasziniert war, Kindern mit Lernschwierigkeiten Brillen mit getönten Gläsern aufzusetzen. Sie stellte fest, dass die Scheiben die Leseleistung verbesserten. Irlen entwickelte ihre Erkenntnisse in Großbritannien weiter und schule Sonderschullehrer darauf, mit getönten Filtern eine Früherkennung von dyslektischen Kindern durchzuführen.

Ich stieß zum ersten Mal auf diese Theorie, als mein Sohn mir erzählte, einer seiner Lehrer hätte ihm gesagt, getönte Brillengläser könnten dazu beitragen, sein Leseproblem zu lösen. Ich hörte mir einige Vorträge zu dem Thema an, und mir wurde klar, dass hinter der Farbtherapie wirklich etwas steckt. Dann lernte ich Amold Wilkins vom Medical Research Council (MRC) kennen, der seine Untersuchungen über die Behandlung von lichtempfindlicher Migräne und Epilepsie sowie Lernschwierigkeiten anhand von getönten Filtern vorstellte. Der MRC erklärte sich einverstanden, klinische Untersuchungen durchzuführen, um Wilkins' Forschungen zu bestätigen, und tagte mich, ob ich daran teilnehmen wolle. Bei den Untersuchungen ging es darum herauszufinden, inwieweit die Farbtherapie bei der Behandlung von bestimmten Problemen wirksam sein kann", Jenni Brown nahm an den ersten klinischen Untersuchungen im Bereich der Kolorimetrie teil.

Die Versuche wurden an Gruppen von unter Dyslexie leidenden Kindern in Leeds und London durchgeführt. Arnold Wilkins half mir, das Kolorimeter zu entwickeln, ein Gerät zur Diagnoseunterstützung, das Farben verschiedener Wellenlänge produziert.

Mit diesem Gerät kann man herausfinden, welche Farbe und welche Farbdichte zum Beheben von Lesestörungen beitragen. Der Patient blickt auf das Ziel, ein Wort, das absichtlich verzerrt und schwer lesbar ist, und die Bedienungsperson verändert die Farbwellenlänge solange, bis sie eine Farbe isoliert hat, die es dem Patienten am leichtesten macht, das Wort zu lesen. Es ist individuell sehr unterschiedlich, inwieweit Farbe in diesem Zusammenhang hilfreich sein kann. Das Interessante an dieser Methode ist, dass man die Farbe und ihre Dichte unabhängig voneinander verändern kann, bis man die Farbpalette und die Farbdichte gefunden hat, die der Person am angenehmsten sind. Dann wird die Farbe auf die Gläser aufgetragen. Eine bemerkenswert hohe Zahl der Personen, die getönte Brillengläser trugen, stellte fest, dass sich ihre Leseleistung verbesserte. Aber warum hat etwas so Einfaches wie Farbe derartige Auswirkungen auf die Sehleistung ?

Das ist nicht so einfach zu beantworten. Es gibt mehrere Theorien. Manche Forscher, zu denen auch Dr. Stein, ein Psychologe von der Universität Oxford gehört, nimmt an, dass bei Dyslexie eine Anomalie eine Rolle spielt, die eine der beiden wichtigsten Sehbahnen, die magnozelluläre und die parvozelluläre, im Gehirn verlangsamt, so dass die Sehinformationen nicht in der richtigen Sequenz erhalten werden. Beim Lesen fällt Licht auf die Photorezeptoren in der Netzhaut.
Die Informationen werden dann von den Magnozellen und den Parvozellen im Gehirn verarbeitet, in einer Untersuchung über Dyslexie wurde festgestellt, dass bei dyslektischen Personen die Magnozellen kleiner sind als normal; das gleiche gilt Er die Verarbeitung von kontrastarmen Bildern.

Eine andere Theorie geht davon aus, dass der optische Kortex des Gehirns, der die vom Auge kommenden Nachrichten verarbeitet, durch eine übermäßig hohe elektrische Aktivität gestört sein könnte. Man hat herausgefunden, dass das Lesen durch Blaufilter unterschiedlicher Stärken 80 % der Kinder hilft, besser zu lesen. Wie die Tönungen genau wirken, ist aber noch ungeklärt.

Das Problem ist, dass es unmöglich ist, diese spezielle Aktivität im Gehirn zu messen, weil es sich um eine sehr große elektrische Aktivität handelt. Es scheint wahrscheinlich zu sein, dass Tönungen einen Teil der elektrischen Aktivität dämpfen, die Verarbeitung der Sehinformationen stört. Jenni Brown ist bekannt für ihre Arbeit mit
Aber warum hat etwas so Einfaches wie Farbe derartige Auswirkungen auf die Sehleistung? "Das ist nicht so einfach zu beantworten.

Es gibt mehrere Theorien. Manche Forscher, zu denen auch Dr. Stein, ein Psychologe von der Universität Oxford gehört, nimmt an, dass bei Dyslexie eine Anomalie eine Rolle spielt, die eine der beiden wichtigsten Sehbahnen, die magnozelluläre und die parvozelluläre, im Gehirn verlangsamt, so dass die Sehinformationen nicht in der richtigen Sequenz erhalten werden. Beim Lesen fällt Licht auf die Photorezeptoren in der Netzhaut.

Die informationen werden dann von den Magnozellen und den Parvozellen im Gehirn verarbeitet. In einer Untersuchung über Dyslexie wurde festgestellt, dass bei dyslektischen Personen die Magnozellen kleiner sind als normal; das gleiche gilt für die Verarbeitung von kontrastarmen Bildern.
Jenni Brown ist bekannt für ihre Arbeit mit Kindern, die unter Lernschwierigkeiten leiden, und wird häufig von Sonderschulen und Schulpsychologen zu Vorträgen eingeladen.

"Optometristen, die keine direkte Erfahrung mit Kolorimetrie haben oder die bei der Arbeit mit Kindern unsicher sind, kann ich versichern, dass sie nichts falsch machen, wenn sie Vortests mit getönten Brillengläsern durchführen. Wenn sie dann den Eindruck haben, dass Kolorimetrie nützlich sein kann, können sie ihre Patienten an eine Praxis weiterleiten, die ein Kolorimeter besitzt. Es gibt im Vereinigten Königreich inzwischen etwa 100 dieser Geräte, die wirklich entscheidende Hilfe leisten können. Ich finde es sehr zufriedenstellend, wenn man einem Kind helfen kann, flüssiger zu lesen."

 

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