Augenoptik
und Sport
Stark verkippten Gläsern
Sehen für mehr Leistung im Sport!

Sportsline - Einfach mehr
erleben!
Was müssen
Sie bei Bestellungen von stark verkippten Gläsern für Ihre sportlichen
Brillenfassungen beachten? Welche Nebenwirkungen können durch eine falsche
Glasberechnung hervorgerufen werden? Diese Antworten sowie weitere Informationen
finden Sie in unserer neuen Broschüre "Sportsline".
Ein
umfangreiches Lieferprogramm unserer sphärischen Brillengläser (Kunststoff und
Polycarbonat) mit Basen 4, 6 und 8)
Doch immer mehr Sportler und Trendsetter zeigen Interesse an
modischen und sportlichen Fassungen mit stark verkippten Gläsern mit
entsprechender Korrektur.
Fassungen mit stark verkippten Gläsern stellen jedoch besondere Anforderungen an
die Brillenglasberechnung. Im Vergleich zu konventionellen Korrektionsbrillen
nehmen die Gläser vor den Augen eine andere Winkelstellung ein. Während die
Ebene des rechten und die des linken Glases bei konventionellen
Korrektionsbrillen nahezu deckungsgleich sind, sind die Ebenen bei Fassungen mit
stark verkippten Gläsern auch entsprechend stark zueinander verkippt
(Verkippungswinkel von 15 ° - 25 ° sind hier die Regel).


Aufgrund dieser Verkippung treten optische Nebenwirkungen auf,
die bei der Berechnung der Gläser besonders berücksichtigt werden müssen.

1. Astigmatismus schiefer Bündel
Beim Blick geradeaus in die Ferne (Hauptblickrichtung) tritt eine astigmatische
Nebenwirkung auf, die auf den schiefen Strahlendurchgang
(Hauptstrahlengang) durch das Brillenglas zurückzuführen ist.

2. Verdrehung der Zylinderachse
Bei astigmatischen Korrekturen muss die Projektion der Zylinderachse des
verkippten Glases in die Ebene senkrecht zur Hauptblickrichtung
(Tabo-Ebene) betrachtet werden. Diese Projektion führt bei schiefwinkligen
Korrekturen zu einer Verdrehung der Zylinderachse. Liegen die
Zylinderachsen hingegen genau in 0 ° oder 90 ° gibt es keine Verdrehung.

3. Prismatische Nebenwirkung
Ebenfalls beim Blick geradeaus in die Ferne (Hauptblickrichtung) wird eine
prismatische Nebenwirkung hervorgerufen, weil der Hauptstrahl
nicht mit der optischen Achse des Brillenglases zur Deckung kommt.

4. Zentrierung
Auch die Zentrierung wird durch die Verkippung beeinflusst. Der Scheitelpunkt
der Glasinnenfläche wandert Richtung nasal während der Bezugspunkt auf der
Aussenfläche Richtung temporal wandert.

Berechnung im Matrix verfahren
Die im Abbildungsstrahlengang durch das Brillenglas auftretenden optischen
Nebenwirkungen werden durch eine spezielle Glasberechnung
bestmöglich kompensiert, so dass der Brillenträger beim Blick geradeaus in die
Ferne die gleiche dioptrische Wirkung wahrnimmt wie bei der Augenprüfung.
Die Besonderheit der Berechnung liegt darin, dass diese mit einem
Matrixverfahren durchgeführt wird. Es fließen eine Vielzahl von Parametern in
die Berechnung ein, die bei konventionellen Korrektionsbrillen nicht
berücksichtigt werden.

So gehen Grössen wie die Pupillendistanz, Facettenlage,
Fassungsmasse und der Verkippungswinkel der Gläser mit in die Glasberechnung
ein. Alle dioptrischen Komponenten und Zentrierdaten werden wechselseitig
optimiert.

BESTELLUNG DURCH :
