Wir können die verschiedene Brillenfassungen nach Mass,
auf Wunsch des Kunden anfertigen. Es gibt auch die Möglichkeit die Brillen zu
färben, versilbern, vergolden, usw. Wir besitzen sogar Titanfassungen welche
schadendlos verformt werden können und ihre Ursprungsform nachträglich
wieder finden.
Die EU-Nickelrichtlinie.
Gesetzliche Vorschriften.
Um die Vorgaben der EU-Nickelricht]inie
94/27/EG zu erfüllen, darf eine Brillenfassung oder Sonnenbrille während der
ersten zwei Gebrauchsjahre an Teilen, die regelmäßigen Hautkontakt haben,
maximal 0,5 ~g/cm 2 Nickel pro Woche freisetzen. Zur Uberprüfung der Einhaltung
dieser Forderung wurde von den zuständigen Normungsgremien ein Testverfahren zur
Simulation des täglichen Gebrauchs entwi- ckelt, das auch die speziellen
Erfordernisse bei Brillenfassungen und Sonnenbrillen berücksichtigt. Dieses
Testverfahren wurde im Rahmen einer Revision in die Europäische Norm EN 12472
übernommen wd im April 2006 als EN 12472:2006 veröffentlicht. Der vor der
Revision der EN 12472:1998 für Bedarfsgegenstände vorgeschriebene Abriebtest war
nach übereinstimmender Beurteilung international anerkannter
Fachleute für Brillenfassungen nicht
geeignet, da er den Tragegebrauch bei Brillenfassungen nicht angemessen
simulierte und keine reproduzierbaren Ergebnisse lieferte.
Deshalb war als Übergangslösung für
Brillenfassungen die Europäische Vornorm ENV 14027:2001 geschaffen worden. Die
revidierte und im April 2006 angenommene EN 12472 entspricht jetzt in allen
wesentlichen Punkten der ENV 14027.
Da sich die optische Industrie in den 80-er und 90-er Jahren
sehr auf die Forschung und Entwicklung konzentrierte, profitiert sie heute von
fortschrittlichen Herstellungsverfahren.
Neueste und modernste Technologien aus Luftfahrt, Autoindustrie und Medizin
wurden auf optische Anwendungen übertragen und stellten die herkömmliche
Fassungsproduktion auf den Kopf. Insbesondere veränderten sich dadurch die
Mechanik und das Design der Fassungen selbst.
Rechnergestützte Produktionsverfahren, Präzisions- Schweissverfahren,
automatisierte Anwendung von Dichtungsstoffen und Laserschneidemaschinen sind
heute integrierte Bestandteile der Fassungsproduktion.
Der Produktionsvorgang wurde beschleunigt und es entstanden neue Impulse und
Designideen für die Fassungen.
AUF diesem Markt waren einst nur einige wenige herkömmliche
Materialien erhältlich.
Heute dominieren die Metallfassungen im Hinblick auf die Verkaufszahlen in fünf
grossen Länder Europas den Markt. In Deutschland sind die Verkaufszahlen für
Metallfassungen in den letzten Jahren gestiegen. über 80% aller Fassungen, die
heute in Deutschland verkauft werden, sind aus Metall. In Frankreich, Italien
und Grossbritannien repräsentieren die Metallfassungen ebenfalls wellt über 50%
aller verkauften Fassungen. Es wird erwartet, dass diese Zahlen aufgrund der
immer kostengünstigeren Herstellungsmethoden und der sinkenden Produktpreise
weiter steigen werden.
"Junge Menschen, und ganz besonders Erstkunden, entscheiden sich häufig für
Metall", erklärt Massimo Barillari yon Ottica Oculus, einem augenoptischen
Fachbetrieb in Mailand, Italien.
"Titanium ist in unserer Gegend derzeit das beliebteste
Metall", stellt er lest. "Es ist nicht schwer, dem Kunden die Vorteile dieses
Metalls klarzumachen."
QUALITÄTSKONTROLLE
Europäische und internationale Standards verlangen, dass die Metallfassungen
einer Reihe von Untersuchungen zur Qualitätslenkung unterworfen werden. Getestet
werden unter anderem die mechanische Haltbarkeit, der UV-Schutz sowie die
Wärmebeständigkeit.
Anhand weiterer, 'nicht vorgeschriebener' Tests lassen sich
Leistungsanalysen der Fassungen erstellen: Hierzu gehören Untersuchungen zu
Abnutzung und Kratzfestigkeit, Stossfestigkeit und Korrosionsschutz.
Am 21. Januar diesen Jahres trat eine neue EU-Richtlinie in Kraft. Die
Richtlinie 94/27 regelt den Gebrauch von Nickel in Metalllegierungen für
Produkte, die direkt und über längere Zeit mit der Haut in Berührung kommen.
Die Richtlinie wurde wegen ihrer Anwendung auf Schmuckstücke wie Ketten und
Ohrringe als 'Schmuck- Richtlinie' bekannt. Sie legt neue Standards (EN 1811 und
EN 12472) für die Untersuchung der Nickelabgabe fest.
Diese darf einen Höchstwert von O. 51Jg/cm'/pro Woche Für
einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren' nicht überschreiten. Die Richtlinie
muss von allen EU- Mitgliedstaaten umgesetzt werden: Jeder Staat muss auf der
Grundlage der in der Richtlinie festgelegten Standards eigene, national gültige
'Nickel-Gesetze' erlassen.
Diese Untersuchungsmethoden eigneren sich jedoch nicht für
Fassungen von Korrektionsgläsern und Sonnenbrillen, da sie diese verkratzen und
beschädigen würden.
Das italienische Certottica-institut, das für die
Zertifizierung optischer Produkte zuständig ist, schlug eine geeignetere
Untersuchungsmethode vor. Diese wurde Anfang des Jahres von anderen
internationalen Standardorganisationen wie der ISO anerkannt. Die neue, von
Cerlottica entworfene Untersuchungsmethode wird voraussichtlich ab Januar 2001
die momentan gültigen Regelungen ersetzen. Sie wurde bereits als ISO-Standard CD
12870 Rev.2000 eingetragen.
DESIGNENTWlCKLUNGEN
Mit den technologischen Veränderungen haben sich auch Struktur, Farbe und
mechanische Leistungsfähigkeit der Fassungen verändert. Die Belastungspunkte
nehmen ab, und die Fassungen werden zunehmend leichter. Seit der Einführung der
ersten leichtgewichtigen und flexiblen Metalllegierungen und der vermehrten
Anwendung von Titanium und auf Titanium basierenden Legierungen sind die
Fassungen sehr viel bequemer und benutzerfreundlicher geworden.
Man findet heute häufig mehrere verschiedene Metalle in einer
einzigen Konstruktion verarbeitet. Dadurch ergibt sich ein integriertes Design
von hervorragender Leistungsfähigkeit. So kann zum Beispiel die Umrandung aus
widerstandsfähigem, haltbarem Material wie Monel gefertigt werden, Bügel und
Steg derselben Brille für mehr Bequemlichkeit beim Tragen aus flexibleren
Materialien.
In den abschließenden Phasen der Produktion wird häufig von Hand bemalt und
verziert. Technologische Fortschritte haben jedoch viele neue Behandlungen,
Einfärbverfahren und Verzierungseffekte möglich gemacht.
Diese werden mit ultramodernen Technologien realisiert. So
werden verschiedenste Techniken zur Produktion unterschiedlich eingetönter
Metalle angewendet. Titanium verändert z.B. unter Einfluss elektrolytischer
Prozesse seine Farbe. Die endgültige Farbe der Fassung hängt. Regenbogeneffekte
lassen sich durch Variationen in der Stromspannung erreichen.
Es existiert eine ganze Reihe von Möglichkeiten für die
Konstruktion schraubenloser Fassungen, durch die sich wiederum neue Designideen
verwirklichen lassen. Rotationsmechanismen oder Scheibengelenke, Federgelenke
und schraubenlose Drahtgelenke verbessern die Funktionalität der Fassung und
stellen außerdem interessante Designmerkmale dar.
VERKAUFSVORTEILE
Angesichts dieser grossen Auswahl ist der Kunde beim Kauf einer Fassung auf
Information und Beratung angewiesen, im Folgenden werden die Vorteile der für
die Herstellung von Fassungen am häufigsten verwendeten Materialien dargestellt:

Nasen Pads
Drei Jahre intensiver Forschung haben sich gelohnt: Das
innovative Unternehmen Comotec wurde im Rahmen der SILMO für seine Pads ,Biofeel"
ausgezeichnet. Das zu lösende Problem ist weitverbreitet, die Lösungsidee war
denkbar einfach. Die Pads bestehen aus einer elastischen Kunststoffhülle, die
mit einem Gel gefüllt ist.
Comotec hat in Befragungen von Brillenträgern festgestellt, dass sich der
Tragekomfort mit den neuen Pads deutlich verbesserte. Kein Rutschen, keine
Drucksteilen - und absolut hygienisch, denn die Pads lassen sich einfach unter
klarem Wasser reinigen.

BESTELLUNG DURCH :
