Perret Augenoptiker
 
Wir sind eine Optiker-Familie, seit drei Generationen, wir führen Brillen, Kontaktlinsen und optische Instrumente

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INSTRUMENTE

 

Grundfeldteleskop 


 

Diese Geräte vergrößern 15 bis 60 Mal und müssen auf einem Stativ montiert werden. Das Sehen ist entweder Mono- oder Binokular. Der Durchmesser des Objektivs ist 50 bis 100 mm groß. Um Landschaften und Tiere zu beobachten, empfehlen wir ein Teleskop mit einer Vergrößerung von 20 bis 40 Mal.

 

Die Erdteleskope sind mit ein Bildumkehrsystem ausgestattet, damit man die Bilder nicht verkehrt sieht. Die Umkehrung erfolgt bei Teleskopen guter Qualität durch Prismen oder durch einen Bild transport bei Ausziehteleskopen. Die kleinen Teleskope sind oft billig, haben aber eine schwache Lichtstärke. Die Prismen Teleskope sind meistens qualitativ besser. Sie werden mit achromatischen oder apochromatischen Linsen und mit einer Fluorit Glasmischung hergestellt. Die Qualität des Stativs ist für die gute Bildstabilität sehr wichtig. Es gibt Instrumente zur Beobachtung in gerader Linie oder mit einem Winkel von 45°. In gerader Linie ist das Finden von Gegenstände leichter und die Kopfposition angenehmer.

 

Achromat: Siehe Objektive. Optiken, welche die Lichtabweichungen von zwei Wellenlängen korrigieren. Sie vermindern dadurch die Farbränder um die beobachteten Gegenstände und verbessern deutlich die Bildqualität.

Apochromatisch : Gleich wie die achromatischen Optiken, korrigieren aber die Lichtabweichungen von drei Wellenlängen. Dies ergibt eine noch bessere Bildqualität.

Auflösungsvermögen: Das Auflösungsvermögen eines optischen Gerätes ist die Fähigkeit, Einzelheiten des betrachteten Gegenstandes (Objektes) Punkt £tir Punkt scharf wiederzugeben.

Ausziehfernrohr: Das Ausziehfernrohr eignet sich auf Grund seiner starken Vergrößerung zur Beobachtung kleiner oder weit entfernter Objekte. Es wird vor allem von Jägern und Ornithologen geschätzt and dient auch für Beobachtungen von der Küste aus. Voraussetzung für ein gutes Bild ist eine sichere, stabile Auflage, z.B. Stativ, Baumschraube oder Klemmschelle.

Austrittspupille: Die Austrittspupille ist jenes helle Scheibchen, das man aus ca. 25 cm Entfernung im Okular sehen kann. Rechnerisch ergibt sich ihr Durchmesser aus der Division Objektivdurchmesser : Vergrößerung, z.B. hat ein Fernglas 7x42 6 mm Austrittspupille (42:7 = 6). Bei Gebrauch eines Fernglases sollten die beiden Austrittspupillen möglichst genau mit den beiden Augenpupillen zur Deckung gebracht werden. Das Quadrat des Austrittspupillendurchmessers nennt man geometrische Lichtstärke.
Dies ist ein rein rechnerischer Wert und sagt nichts über die tatsächliche Leistung eines Gerätes aus.
 

 

Brillenträgerokular: Als Brillenträgerokular bezeichnet man Okulare mit großem Abstand zwischen letzter Linse und Austrittspupille. Durch das Umstülpen oder Versenken der Augenmuschel können Brillenträger das volle Sehfeld hatzen.

Dachkantprismenglas- Siehe Umkehrsystem.

Dämmerungszahl: Die Dämmerungszahl errechnet sich aus:

Rein rechnerisch bedeutet eine größere Dämmerungszahl eine bessere Beobachtung in der Dämmerung. In der Praxis verhält es sich genau wie bei der geometrischen Lichtstärke, dass sehr wesentliche Kriterien, wie z.B. Vergütung, technische Präzision und Auflösungsvermögen, auch hier nicht berücksichtigt werden.

Dejustierung: Dejustierung nennt man jede Lageveränderung von Linsen und Prismen durch Stöße und Schläge. Eine de justierte Optik ist nur mehr bedingt oder überhaupt nicht mehr verwendbar.

Dioptrieausgleich: Dioptrieausgleich ist der Ausdruck für die Anpassung des optischen Gerätes an die individuell unterschiedliche Sehleistung der Augen.

Fernglas Gute: Ferngläser sind immer optimale Kombinationen aus Vergrößerung, Objektivdurchmesser, Bildqualität, Größe, Gewicht, Stabilität und Qualität. Derartiges hat seinen Preis. Es ist vernünftig und zweckmäßig, für den jeweiligen Verwendungszweck das optimale Modell zu wählen. Die Qualität eines Fernglases ist nicht sofort erkennbar. Eine erstklassige Optik zeigt sich erst bei schlechten Lichtverhältnissen und langdauernder Beobachtung. Die Robustheit erweist sich erst bei extremer Hitze, Kälte, Nässe und Stößen. Daher bleibt die Fernglaswahl eilte Vertrauenssache zwischen dem Fachhändler und dem Benützer.

Fernrohrvergrößerung: Die Fernrohrvergrößerung gibt an, um wie viel mal größer ein Objekt erscheint, wenn man es durch ein Fernrohr betrachtet. So sieht man z.B. ein Objekt aus 100 m Entfernung durch ein Fernrohr mit zehnfacher Vergrösserung so, als wäre es nur 10 m entfernt. 

Fluorit : Zusatz in der Glaszusammenstellung, welche eine bessere Bildqualität ergibt

Fokussierung: Fokussierung nennt man die Scharfeinstellung des optischen Gerätes auf unterschiedlich weit entfernte Ziele.

Geometrische Lichtstärke: Siehe Austrittspupille.

HD-Geräte: Bei den mit HD (High Definition) bezeichneten Geräten wird ein besonders aufwendig zu bearbeitendes Glas im Objektiv verwendet.

Dadurch werden auch die noch geringeren Reste der chromatischen Zonenfehler vermieden und wird das Bild noch farbgetreuer wieder- gegeben.

Innenfokussierung: Durch das Nichtbewegen ärmerer Objektiv- oder Okularteile wird beim Scharfstellen weder Luft noch Staub oder Feuchtigkeit angesaugt.

Justierung: Justierung nennt man die präzise Feinabstimmung zwischen Mechanik and Optik.

Lichtdurchlässigkeit: Siehe Transmission.

Mitteltrieb: Der Mitteltrieb eines Fernglases ermöglicht es, beide Fernglashälften gleichzeitig scharf einzustellen. Unabhängig davon kann bei Ungleichsichtigkeit der Dioptrieausgleich art der rechten Fernglashälfte vorgenommen werden.

Nachtglas: Als Nachtglas bezeichnet man volkstümlich Ferngläser mit möglichst großen Objektiven und relativ hoher Vergrößerung. Diese Bezeichnung sagt jedoch nichts über die Qualität aus.

Objektive: Objektive sind die dem Objekt zugewandten Linsen eines Fernglases.

Sie bilden ein System aus zwei oder mehreren Linsen verschiedener Glassorten (Kran, Flint). Solche Systeme sind notwendig, um Farbsäume im Bild zu vermeiden. Sie werden in der Fachsprache Achromaten genannt.

Okular-Einzelverstellung: Bei der Okulareinzelverstellung werden beide Okulare unabhängig voneinander auf die beste Sehschärfe eingestellt.

P-Belag: Bei allen schlank gebauten, mit einem Dachkantprismensystem ausgestatteten optischen Geräten kann es an der Dachkante zu Interferenzerscheinungen kommen, die die Bildqualität verringern. Um dies auszuschalten, wird an den Dachkantflächen ein phasenkorrigierter Belag aufgedampft, der kurz P-Belag genannt wird.

Porroprismenglas: Siehe Umkehrsystem.

Prismen : Die Prismen sind optische Elemente die das Bild reflektieren und umkehren. Die PORRO-Prismen kehren das Bild paarweise und in zwei Etapen um. Die dachkanten Prismen können das Bild links-rechts und oben-unten in einem Vorgang umkehren. Dies vermindert den Lichtverlust und gestattet eine kompaktere Bauart.

Sehfeld (Subjektiv): Das Sehfeld gibt an, wie viel Meter von einem Geländeabschnitt in einer Entfernung von 100 m oder 1000 m übersehen werden können.

-Subjektives Sehfeld: Das subjektive oder augenseitige Sehfeld gibt an, unter welchem Winkel das beobachtete Objekt dem Auge des Benutzers erscheint.

Hartsicht: Im allgemeinen ist es üblich, bei optischen Geräten auf den Außenflächen der Linsen jeweils eine Einfachschicht aufzudampfen. Nur diese hatten bisher die notwendige Haltbarkeit gegenüber mechanischen und chemischen Einwirkungen. Die damit verbundenen hohen Transmissionsverluste an den Außenfläche musste man in Kauf nehmen. Aus diesem Grunde wurde eine Vergütung mit dem neuen IAD - Verfahren (Ionenunterstütztes Verdämpfen) entwickelt, welche die mechanische Haltbarkeit der Einfachschicht mit der hervorragenden Transmission von Antireflexionsschicht hart verbindet. Das Ergebnis ist die neue Vergütung Hartsicht mit hervorragender Transmission und einer besonders guten mechanischen und chemischen Festigkeit gegenüber dem rauhen Alltagsbetrieb. Trotzdem ist es sinnvoll, die Glasflächen auch weiterhin sorgfältig zu schützen.

Marken Antireflexionssicht : ist eine bei Marken entwickelte und patentierte, mehrschichtige Breitbaudvergütung. Sie wird mittels Vakuumbeschichtung auf die Glasoberfläche von Linsen und Prismen in

den Geräten der Marken Optik aufgebracht und dient dazu, den Oberflächenreflex des Glases zu vermindern. Bekanntlich reflektiert jede Glas-Luft-Fläche (abhängig von der Glassorte) zwischen 4% und 8% des einfallenden Lichtes. In optischen Geräte ist dieser Effekt unerwünscht, da einerseits die Lichtdurchlässigkeit abnimmt, andererseits durch störende Mehrfachreflexionen innerhalb der Optik eine Kontrastminderung erfolgt (Brillanzverlust). Da unser Auge nicht nur ihr eine einzige Lichtwellenlänge empfindlich ist, sondern ein ganzes Spektrum wahrnimmt, muss die Reflexminderung über diesen gesamten Wellenlängenbereich funktionstüchtig sein. Es wurden deshalb bereits vor vielen Jahren Breitbandbeschichtungen entwickelt. Leider zeigen diese herkömmlichen Beschichtungen aufgrund ihrer speziellen Herstellungsprozesse gerade im Bereich der maximalen Augenempfindlichkeit eine schlechte Entspiegelungswirkung. Mit Marken sichten ist es dagegen möglich, auf allen optischen Glassorten eine - der Augenempfindlichkeit angepasste - sozusagen Maßgeschneiderte Reflexminderung herzustellen. Im Bereich der höchsten Netzhautempfindlichkeit für hell- und dunkeladaptiertes Auge (I = 480 nm - 580 nm) wird der Reflexionsgrad auf weniger als 0,2% unterdrückt. Daher zeichnen optische Geräte mit Marken Antireflexionssicht - Vergütung besonders helle, kontrastreiche und brillante Bilder.

Transmission: Transmission ist der Fachausdruck für die Lichtdurchlässigkeit. Der Transmissionsgrad ist das Verhältnis des austretenden Lichtstromes zum auftreffendem. Beim Vergleich von Zahlenangaben ist zu be- achten, dass immer Werte für das gesamte optische System, d.h. für alle Glas-Luft-Flächen, verwendet werden.

Umkehrsystem: Durch Fernrohre ohne Umkehrsystem (z.B. astronomische) sieht man nicht nur seitenverkehrt, sondern auch kopfstehend. Umkehrsysteme bewirken, dass man die Dinge wieder "normal" sieht. Man verwendet dazu sowohl Linsen (beim Zielfernrohr) als auch Prismen (beim Fernglas).

- Dachkantprismensystem: Dachkantprismen ergeben eine schlanke, etwas längere Bauweise.

-Porroprismensystem: Porroprismen ergeben beim Fernglas eine kurze und sehr handgerechte Bauweise mit großmöglichem plastischen Sehen..

Variable Optik: Ein variables Fernrohr erlaubt die stufenlose Einstellung verschieden starker Vergrößerungen

Vergütung: Unter Vergütung versteht man das Aufdampfen. von reflexmindernden Belägen in extrem dünnen Schichten auf die polierten Linsen und Prismen zur Reduzierung von unerwünschten Reflexen und zur Erhöhung der Lichtdurchlässigkeit

Weitwinkel: Ein Fernglas wird dann als Weitwinkel bezeichnet, wenn das augen- seitige Sehfeld mindestens 60 ° beträgt.

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