Perret Augenoptiker
 
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 Kontaktlinsen

 Orthokeratologie

 

Orthokeratologie  Bezeichnung Video

Orthokeratologie Vor und Nachteile Video

Orthokeratologie ist die Bezeichnung für eine, formstabile Kontaktlinse mit doppelt reverser Geometrie (DRG) zur Myopiekorrektion durch moderne Orthokeratologie.

Diese Linse wird in erster Linie nur während des Schlafs aufgesetzt und verformt dabei gezielt die Hornhautgeometrie um in der Wachphase eine gute Sehleistung ohne Brille oder Kontaktlinse zu ermöglichen.

Orthokeratologie nennt sich ein Verfahren, dass für Kurzsichtige gedacht ist. Es hat sich in den letzten Jahren in den USA und Asien, aber auch in den Niederlanden und in Großbritannien etabliert. Bei der Orthokeratologie werden von unseren Kontaktlinsen-Spezialisten sogenannte Ortho-K-Linsen angepasst. Sie werden über Nacht getragen und üben auf die Hornhaut einen leichten Druck aus. Durch diese "Modellierung" wird sie in ihrer Brechkraft verändert.

Hat man damit Erfahrung?

Bereits seit Beginn der 60-er Jahre werden formstabile Kontaktlinsen mit dem Ziel angepasst, die Brechkraft der Hornhaut zu verändern und somit die Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Aufgrund häufig schwankender Sehschärfe und schlecht vorhersagbarer Ergebnisse war der Erfolg damals eingeschränkt. Es mangelte an der Möglichkeit die Hornhaut genau zu vermessen sowie an der Geometrie und der richtigen Materialwahl für solch eine Linse.

Neue hoch sauerstoffdurchlässige Materialien mit einem modernen Kontaktlinsen-Design sorgen für eine deutlich kürzere Eingewöhnungsphase und hohe Spontanverträglichkeit.

 

 

Wer ist geeignet für Ortho-K?

  • Personen mit einer Kurzsichtigkeit zwischen -0.75 und ca. -4.50 Dioptrien.

  • Astigmatismen (Hornhautverkrümmung) bis max. 1.50 Dioptrien.

Was sind die Vorteile?

  • Die volle Sehschärfe ohne Korrektur durch den ganzen Tag.
  • Keine Probleme mit Staub oder Chemie (Bsp. Handwerker, Coiffeur).
  • Keine zusätzliche Irritationen bei Heuschnupfen.
  • Kein zusätzliches Austrocknen der Augen am Bildschirm.
  • Kein Verlust von Linsen oder Brillen beim Sport.
  • Diese Korrektur ist 100% reversibel. Das heisst, wenn diese Linsen 14 Tage nicht mehr getragen werden, ist die Struktur des Augengewebes und der Sehfehler wieder wie vorher. Dies im Gegensatz zur operativen Korrektur einer Kurzsichtigkeit.

Was sind die Nachteile?

  • Es können keine Weitsichtigkeiten korrigiert werden.
  • Es benötigt etwas Geduld: Die volle Sehschärfe bleibt erst nach einigen Tagen den ganzen Tag stabil.
  • Zu Beginn sind relativ viele Kontrolluntersuchungen notwendig.
  • Nachts kann es, vor allem zu Beginn, ein leichtes Überstrahlen von Lichtern geben.
  • Bei Keratokonus ist eine Anpassung dieser Linsen nicht möglich.
  • Es müssen die grundsätzlichen Voraussetzungen zum Tragen von Kontaktlinsen gegeben sein.

 

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